Einführung
Superlegierungen zeichnen sich durch ihre Funktionsfähigkeit bei sehr hohen Temperaturen und mechanischer Beanspruchung sowie bei hohen Anforderungen an die Oberflächenstabilität aus. Sie bieten gute Kriech- und Oxidationsbeständigkeit und lassen sich in vielfältigen Formen herstellen. Ihre Festigkeit kann durch Mischkristallhärtung, Kaltverfestigung und Ausscheidungshärtung gesteigert werden.
Superlegierungen bestehen aus einer Reihe von Elementen in verschiedenen Kombinationen, um das gewünschte Ergebnis zu erzielen. Sie werden weiter in drei Gruppen unterteilt: Legierungen auf Kobaltbasis, Legierungen auf Nickelbasis und Legierungen auf Eisenbasis.
Incoloy® Legierung 825 ist eine austenitische Nickel-Eisen-Chrom-Legierung, der weitere Legierungselemente beigemischt werden, um ihre chemische Korrosionsbeständigkeit zu verbessern. Das folgende Datenblatt enthält detailliertere Informationen zu Incoloy® Legierung 825.
Chemische Zusammensetzung
Die folgende Tabelle zeigt die chemische Zusammensetzung der Incoloy®-Legierung 825.
| Element | Inhalt (%) |
| Nickel, Ni | 38-46 |
| Eisen, Fe | 22 |
| Chrom, Cr | 19,5-23,5 |
| Molybdän, Mo | 2,50-3,50 |
| Kupfer, Cu | 1,50-3,0 |
| Mangan, Mn | 1 |
| Titan, Ti | 0,60-1,20 |
| Silizium, Si | 0,50 |
| Aluminium, Al | 0,20 |
| Kohlenstoff, C | 0,050 |
| Schwefel, S | 0,030 |
Chemische Zusammensetzung
Die folgende Tabelle zeigt die chemische Zusammensetzung der Incoloy(r)-Legierung 825.
| Element | Inhalt (%) |
| Nickel, Ni | 38-46 |
| Eisen, Fe | 22 |
| Chrom, Cr | 19,5-23,5 |
| Molybdän, Mo | 2,50-3,50 |
| Kupfer, Cu | 1,50-3,0 |
| Mangan, Mn | 1 |
| Titan, Ti | 0,60-1,20 |
| Silizium, Si | 0,50 |
| Aluminium, Al | 0,20 |
| Kohlenstoff, C | 0,050 |
| Schwefel, S | 0,030 |
Physikalische Eigenschaften
Die physikalischen Eigenschaften der Incoloy®-Legierung 825 sind in der folgenden Tabelle aufgeführt.
| Eigenschaften | Metrisch | Kaiserlich |
| Dichte | 8,14 g/cm³ | 0,294 lb/in³ |
| Schmelzpunkt | 1385°C | 2525°F |
Mechanische Eigenschaften
Die mechanischen Eigenschaften der Incoloy®-Legierung 825 werden in der folgenden Tabelle hervorgehoben.
| Eigenschaften | Metrisch | Kaiserlich |
| Zugfestigkeit (geglüht) | 690 MPa | 100000 psi |
| Streckgrenze (geglüht) | 310 MPa | 45000 psi |
| Bruchdehnung (vor dem Test geglüht) | 45% | 45% |
Thermische Eigenschaften
Die thermischen Eigenschaften der Incoloy®-Legierung 825 sind in der folgenden Tabelle aufgeführt.
| Eigenschaften | Metrisch | Kaiserlich |
| Wärmeausdehnungskoeffizient (bei 20-100°C/68-212°F) | 14 µm/m°C | 7,78 µin/in°F |
| Wärmeleitfähigkeit | 11,1 W/mK | 77 BTU in/hr.ft².°F |
Andere Bezeichnungen
Andere Bezeichnungen, die der Incoloy®-Legierung 825 gleichwertig sind, umfassen:
- ASTM B163
- ASTM B423
- ASTM B424
- ASTM B425
- ASTM B564
- ASTM B704
- ASTM B705
- DIN 2.4858
Fertigung und Wärmebehandlung
Bearbeitbarkeit
Die Incoloy®-Legierung 825 lässt sich mit den für Eisenlegierungen üblichen Bearbeitungsverfahren bearbeiten. Die Bearbeitungsvorgänge werden mit handelsüblichen Kühlmitteln durchgeführt. Hochgeschwindigkeitsbearbeitungen wie Schleifen, Fräsen oder Drehen erfolgen mit wasserbasierten Kühlmitteln.
Bildung
Die Incoloy®-Legierung 825 kann mit allen herkömmlichen Verfahren geformt werden.
Schweißen
Die Incoloy®-Legierung 825 wird mittels Wolfram-Inertgas-Schweißen, Metall-Schutzgas-Schweißen, Metall-Inertgas-Schweißen und Unterpulverschweißen geschweißt.
Wärmebehandlung
Die Incoloy®-Legierung 825 wird durch Glühen bei 955 °C (1750 °F) und anschließendes Abkühlen wärmebehandelt.
Schmieden
Die Incoloy®-Legierung 825 wird bei 983 bis 1094 °C (1800 bis 2000 °F) geschmiedet.
Heißarbeiten
Die Incoloy®-Legierung 825 wird unterhalb von 927°C (1700°F) warmverformt.
Kaltbearbeitung
Für die Kaltverformung der Incoloy(r)-Legierung 825 werden Standardwerkzeuge verwendet.
Glühen
Die Incoloy®-Legierung 825 wird bei 955 °C (1750 °F) geglüht und anschließend abgekühlt.
Härten
Die Incoloy®-Legierung 825 wird durch Kaltverformung gehärtet.
Anwendungen
Die Incoloy®-Legierung 825 wird in folgenden Anwendungen eingesetzt:
- Säureproduktionsleitungen
- Schiffe
- Einlegen
- Anlagen für chemische Prozessverfahren.


